Haben Sie Schwierigkeiten, Fachbegriffe in CNC-Bearbeitungszeichnungen zu verstehen? Sind diese Begriffe unklar? Bearbeitung Können unterschiedliche Fachbegriffe zu Missverständnissen zwischen Ingenieuren und Lieferanten führen? Uneinheitliche CNC-Fachbegriffe können Produktionsverzögerungen, Maßfehler und kostspielige Nacharbeiten zur Folge haben.
Ein gut strukturiertes Glossar für CNC-Bearbeitung beseitigt Missverständnisse und schafft eine gemeinsame Fachsprache für Ingenieure, Zerspanungsmechaniker, Einkäufer und Qualitätsprüfer. Durch die klare Definition von Begriffen der CNC-Bearbeitung in Bezug auf Werkzeuge, Toleranzen, Oberflächengüte, Programmierung und Prüfung gewährleistet dieses Glossar Präzision, Effizienz und professionelle Kommunikation im gesamten Fertigungsprozess.
In diesem umfassenden Glossar zur CNC-Bearbeitung organisiere und erkläre ich systematisch die wichtigsten Begriffe der modernen industriellen Fertigung.
Glossar der grundlegenden Begriffe der CNC-Bearbeitung
Die grundlegenden Begriffe des CNC-Bearbeitungsglossars definieren die essentielle Sprache der modernen CNC-Fertigung. Sie bilden die technische Basis für Bearbeitungsvorgänge, Programmlogik, Maschineneinrichtung und Prozesssteuerung. Die Beherrschung dieser Begriffe gewährleistet eine präzise Kommunikation zwischen Ingenieuren, Maschinenbedienern und Produktionsteams.
CNC (Computer Numerische Steuerung): CNC steht für Computer Numerical Control (computergesteuerte numerische Steuerung) und automatisiert die Bewegung von Werkzeugmaschinen durch programmierte Anweisungen. In jedem Glossar zur CNC-Bearbeitung definiert CNC die Integration von Software, Steuerungen und mechanischen Systemen zur Herstellung von Präzisionsbauteilen.
Numerische Steuerung (NC): Numerische Steuerung (NC) ist die Vorstufe zu CNC-Systemen, bei denen Maschinenbewegungen durch codierte numerische Daten gesteuert werden. Im Glossar der CNC-Bearbeitung stellt NC das grundlegende Konzept der modernen programmierbaren Bearbeitung dar.
Werkzeugmaschine: Eine Werkzeugmaschine ist ein kraftbetriebenes mechanisches Gerät zum Schneiden, Formen oder Bearbeiten von Werkstoffen. Im Glossar der CNC-Bearbeitung werden Werkzeugmaschinen unter anderem als Fräsmaschinen, Drehmaschinen, Schleifmaschinen und CNC-gesteuerte Bearbeitungszentren bezeichnet.
Bearbeitungszentrum: Ein Bearbeitungszentrum ist eine CNC-Maschine mit automatischem Werkzeugwechsel. Im Glossar der CNC-Bearbeitung werden Bearbeitungszentren typischerweise als vertikale oder horizontale Fräsmaschinen bezeichnet, die für die Serienfertigung mit mehreren Bearbeitungsschritten eingesetzt werden.
Drehbank: Eine Drehmaschine ist eine Werkzeugmaschine, die das Werkstück dreht, während ein Schneidwerkzeug Material abträgt. Im Glossar der CNC-Bearbeitung werden CNC-Drehmaschinen als unverzichtbar für … bezeichnet. Drehung zylindrische Bauteile.
Achse (X, Y, Z): Achsen bezeichnen die linearen Richtungen, in denen sich eine CNC-Maschine bewegt. In der Terminologie des CNC-Bearbeitungsglossars stellen X, Y und Z die primären dreidimensionalen Koordinatenrichtungen dar.
Drehachse (A, B, C): Drehachsen ermöglichen Drehbewegungen um lineare Achsen. Im Glossar der fortgeschrittenen CNC-Bearbeitung ermöglichen A-, B- und C-Achsen 4- und 5-Achs-Bearbeitungsvorgänge.
Werkstück: Das Werkstück ist das Rohmaterial oder Halbfertigteil, das bearbeitet wird. Im Glossar der CNC-Bearbeitung bezeichnet der Begriff „Werkstück“ das Bauteil, das den Schneidvorgängen unterzogen wird.
Befestigung: Eine Spannvorrichtung dient dazu, ein Werkstück während der Bearbeitung sicher zu halten und zu positionieren. Die korrekte Verwendung von Spannvorrichtungen in der CNC-Bearbeitung gewährleistet Stabilität und Maßgenauigkeit.
Spannvorrichtung: Eine Vorrichtung dient als Werkstückspannvorrichtung und führt gleichzeitig das Schneidwerkzeug. In der Terminologie des CNC-Bearbeitungsglossars werden Vorrichtungen häufiger bei manuellen Bearbeitungsvorgängen verwendet, finden aber auch im Zusammenhang mit Werkzeugsystemen Erwähnung.
Koordinatensystem: Das Koordinatensystem definiert Referenzpunkte zur Steuerung der Werkzeugbewegung. In der Fachsprache der CNC-Bearbeitung sind kartesische Koordinaten Standard für die Programmierung von Werkzeugwegen.
Kartesische Koordinaten: Das kartesische Koordinatensystem verwendet senkrecht zueinander stehende X-, Y- und Z-Achsen zur Positionsbestimmung. Dies ist ein grundlegendes Konzept im Bereich der CNC-Bearbeitung für die Positioniergenauigkeit.
Maschine Null: Der Maschinennullpunkt ist der vom Hersteller festgelegte feste Bezugspunkt. In der Terminologie des CNC-Bearbeitungsglossars stellt er den Ursprung des Maschinenkoordinatensystems dar.

Arbeit Null (Programm Null): Der Werkstücknullpunkt ist der vom Programmierer für einen bestimmten Bearbeitungsauftrag festgelegte Referenzpunkt. Im Glossar zur CNC-Bearbeitung wird die korrekte Einstellung des Werkstücknullpunkts betont, um Maßfehler zu vermeiden.
Werkzeugweg: Der Werkzeugweg ist die programmierte Route, die das Schneidwerkzeug abfährt. Im Glossar der CNC-Bearbeitung wird der Werkzeugweg als direkter Einflussfaktor auf die Oberflächengüte und die Bearbeitungseffizienz beschrieben.
Interpolation: Interpolation ist die kontrollierte Bewegung zwischen programmierten Punkten. In den Definitionen des CNC-Bearbeitungsglossars sind lineare und kreisförmige Interpolation grundlegende Bewegungsbefehle.
Lineare Interpolation: Die lineare Interpolation ermöglicht eine geradlinige Bewegung zwischen zwei Koordinaten. Sie gehört zu den am häufigsten verwendeten Befehlen im Glossar der CNC-Bearbeitung.
Kreisinterpolation: Die Kreisinterpolation erzeugt Bogen- oder Kreisbewegungen bei Bearbeitungsvorgängen und wird im Glossar der CNC-Bearbeitungsprogrammierung häufig erwähnt.
G-Code: G-Code ist die primäre Programmiersprache zur Steuerung der Bewegungen von CNC-Maschinen. Jedes Glossar zur CNC-Bearbeitung führt G-Code als zentralen Befehlssatz auf.
M-Code: M-Code steuert Hilfsfunktionen der Maschine, wie z. B. die Kühlmittelzufuhr und den Start oder Stopp der Spindel. In CNC-Bearbeitungssystemen regelt M-Code das Maschinenverhalten über die reine Bewegung hinaus.
Block: Ein Block ist eine einzelne Zeile eines CNC-Programmbefehls. In der Terminologie des CNC-Bearbeitungsglossars enthält jeder Block Bewegungs- oder Funktionsbefehle.
Vorschubgeschwindigkeit: Die Vorschubgeschwindigkeit definiert die Geschwindigkeit, mit der sich das Schneidwerkzeug relativ zum Werkstück bewegt. Die richtige Wahl der Vorschubgeschwindigkeit in der CNC-Bearbeitung beeinflusst die Werkzeugstandzeit und die Oberflächenqualität.
Spulengeschwindigkeit: Die Spindeldrehzahl bezeichnet die Rotationsgeschwindigkeit der Spindel, gemessen in Umdrehungen pro Minute (U/min). Im Glossar der CNC-Bearbeitung muss die Spindeldrehzahl den Material- und Werkzeuganforderungen entsprechen.
U/min (Umdrehungen pro Minute): Die Drehzahl (RPM) gibt die Rotationsgeschwindigkeit an. Gemäß den Normen des CNC-Bearbeitungsglossars beeinflusst die Drehzahl direkt die Schnittgeschwindigkeit und die Wärmeentwicklung.
Schneidgeschwindigkeit: Die Schnittgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit der Schnittfläche zwischen Werkzeug und Werkstück und wird typischerweise in Metern pro Minute oder Fuß pro Minute in Berechnungen des CNC-Bearbeitungsglossars gemessen.
Oberflächengeschwindigkeit: Die Umfangsgeschwindigkeit stellt die lineare Geschwindigkeit an der Werkzeug-Werkstück-Kontaktfläche dar. Laut Glossaren zur CNC-Bearbeitung ist sie entscheidend für optimale Bearbeitungsparameter.
Spanlast: Die Spanbelastung definiert die Dicke des pro Zahn und Umdrehung abgetragenen Materials. Eine präzise Spanbelastungskontrolle ist für die Effizienzberechnungen in der CNC-Bearbeitung von zentraler Bedeutung.
Kühlmittel: Kühlmittel ist eine Flüssigkeit, die zur Wärmeabfuhr und zum Abtransport von Spänen während der Bearbeitung eingesetzt wird. Die Definitionen im Glossar der CNC-Bearbeitung betonen die Bedeutung des Kühlmittels für die Temperaturkontrolle und die Verlängerung der Werkzeugstandzeit.
Trockenbearbeitung: Bei der Trockenbearbeitung entfällt der Einsatz von Kühlmittel; stattdessen werden in Anwendungen des CNC-Bearbeitungsglossars optimierte Werkzeugbeschichtungen und Schnittparameter verwendet.
Flutkühlmittel: Die Flutkühlung versorgt die Schneidzone mit einem hohen Flüssigkeitsvolumen, um eine maximale Kühl- und Schmierwirkung zu erzielen.
Nebelkühlmittel: Nebelkühlmittel nutzen einen zerstäubten Sprühnebel zur Schmierung und reduzieren gleichzeitig den Flüssigkeitsverbrauch.
Werkzeugversatz: Der Werkzeugversatz gleicht Längen- und Durchmesserunterschiede der Werkzeuge aus. In der CNC-Bearbeitungsprogrammierung gewährleisten Werkzeugversätze die Maßgenauigkeit.
Werkstückversatz: Der Werkstücknullpunkt definiert die Koordinatenverschiebung vom Maschinennullpunkt zum Werkstücknullpunkt. Die korrekte Einrichtung des Werkstücknullpunkts ist in der CNC-Bearbeitung von entscheidender Bedeutung.
Fahrwerks-Konfiguration: Rüstzeit bezeichnet die Vorbereitung von Maschine, Werkzeugen und Werkstück vor der Produktion. In der Terminologie des CNC-Bearbeitungs-Glossars hat die Rüstzeit direkten Einfluss auf die Produktivität.
Zykluszeit: Die Zykluszeit ist die Gesamtzeit, die benötigt wird, um einen Bearbeitungsvorgang oder ein Teil gemäß den Produktionskennzahlen des CNC-Bearbeitungsglossars abzuschließen.
Installationszeit: Die Rüstzeit ist die Dauer, die benötigt wird, um eine Maschine für einen Auftragswechsel in der Produktionsplanung der CNC-Bearbeitung vorzubereiten.
Taktzeit: Die Taktzeit definiert den Produktionsrhythmus, der erforderlich ist, um die Kundennachfrage innerhalb der Fertigungssysteme gemäß dem Glossar der CNC-Bearbeitung zu decken.
Schnelle Durchquerung: Eilgang ist eine schnelle, nicht schneidende Bewegung des Werkzeugs zwischen den Bearbeitungsvorgängen.
Feed-Überschreibung: Die Vorschubübersteuerung ermöglicht die manuelle Anpassung der programmierten Vorschubgeschwindigkeit während des Betriebs in CNC-Bearbeitungsglossar-Steuerungssystemen.
Not-Aus (E-Stop): Der Not-Aus ist eine Sicherheitsfunktion, die den Maschinenbetrieb sofort stoppt, um Schäden oder Verletzungen zu verhindern.
Glossar der CNC-Maschinenstruktur
Die Begriffe im Glossar zur CNC-Maschinenstruktur beschreiben die mechanischen, elektrischen und steuerungstechnischen Komponenten, die die physische Grundlage von CNC-Maschinen bilden. Das Verständnis dieser Begriffe hilft Ingenieuren, die Steifigkeit, Genauigkeit, Stabilität und langfristige Produktionszuverlässigkeit von Maschinen zu beurteilen.
Maschinenbett: Das Maschinenbett bildet die Grundstruktur, die alle wichtigen Maschinenkomponenten trägt. In der Terminologie des CNC-Fertigungsglossars sorgt das Bett für Stabilität und Vibrationsdämpfung während der Bearbeitungsvorgänge.
Säule: Die Säule ist das vertikale Strukturelement, das den Spindelkopf in einem Bearbeitungszentrum trägt. Die Definitionen im Glossar der CNC-Bearbeitung betonen die Steifigkeit der Säule zur Gewährleistung der geometrischen Genauigkeit.
Sattel: Der Schlitten ist das bewegliche Bauteil, das auf Führungsbahnen montiert ist und den Tisch oder Schlitten trägt, wodurch eine präzise Achsenbewegung in CNC-Bearbeitungssystemen ermöglicht wird.
Table: Der Tisch ist die Plattform, auf der das Werkstück oder die Vorrichtung montiert wird. Im Glossar der CNC-Bearbeitung wird die Ebenheit des Tisches als direkter Einflussfaktor auf die Bearbeitungsgenauigkeit angesehen.
Spindel: Die Spindel ist die rotierende Einheit, die das Schneidwerkzeug hält und antreibt. In den Normen des CNC-Bearbeitungsglossars bestimmen Spindelgenauigkeit und -wuchtung die Oberflächenqualität.
Spindelkegel: Der Spindelkegel ist der standardisierte Innenkegel, der Werkzeughalter fixiert. Im Glossar der CNC-Bearbeitung werden üblicherweise die Kegelsysteme BT, CAT und HSK erwähnt.
Kugelumlaufspindel: Kugelgewindetriebe wandeln Drehbewegungen mithilfe von Kugelumlauflagern in präzise lineare Bewegungen um. In Anwendungen der CNC-Bearbeitung minimieren Kugelgewindetriebe das Spiel.
Lineare Führungsschiene: Linearführungen ermöglichen eine reibungslose und präzise Achsenbewegung bei reduzierter Reibung. CNC-Bearbeitungssysteme nutzen Linearführungen zur Stabilisierung ihrer Positionierung.
Servomotor: Servomotoren steuern die Achsenbewegung mittels Regelung mit geschlossenem Regelkreis. In der Terminologie der CNC-Bearbeitung gewährleisten Servomotoren eine hohe Positioniergenauigkeit.
Encoder: Ein Encoder ist ein Rückmeldegerät zur Messung von Dreh- oder Linearpositionen. In der CNC-Bearbeitung werden Encoder in Steuerungssystemen zur präzisen Bewegungssteuerung eingesetzt.
Regler: Die Steuerung ist die zentrale Recheneinheit, die CNC-Programme interpretiert. In der CNC-Bearbeitungspraxis regelt die Steuerung Bewegung, Geschwindigkeit und Hilfsfunktionen.
SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung): SPS-Steuerungen regeln Maschinenhilfssysteme wie Kühlmittel, Werkzeugwechsler und Sicherheitsverriegelungen innerhalb der CNC-Bearbeitungsautomatisierung.
Automatischer Werkzeugwechsler (ATC): Der automatische Werkzeugwechsler (ATC) wechselt die Werkzeuge während der Bearbeitungszyklen automatisch. CNC-Bearbeitungssysteme nutzen den ATC, um Ausfallzeiten zu reduzieren und die Produktivität zu steigern.
Werkzeugmagazin: Das Werkzeugmagazin speichert mehrere Schneidwerkzeuge zur automatischen Auswahl während der Bearbeitung.
Hydrauliksystem: Das Hydrauliksystem liefert die Energie für das Spannen, den Werkzeugwechsel und Hilfsbewegungen in CNC-Bearbeitungsanlagen.
Pneumatisches System: Pneumatische Systeme nutzen Druckluft, um bestimmte Maschinenfunktionen zu betätigen und unterstützen häufig Automatisierungsfunktionen.
Späneförderer: Ein Späneförderer entfernt Metallspäne aus dem Bearbeitungsbereich, um Sauberkeit und Sicherheit im Betrieb zu gewährleisten.
Kühlmitteltank: Der Kühlmittelbehälter speichert und zirkuliert das während der Bearbeitungsvorgänge verwendete Kühlmittel.
Gehäuse: Die Einhausung umschließt den Bearbeitungsbereich und hält Späne, Kühlmittel und Lärm zurück, wodurch die Sicherheit des Bedieners erhöht wird.

Sicherheitsverriegelung: Eine Sicherheitsverriegelung verhindert den Betrieb der Maschine, wenn Schutztüren geöffnet sind oder unsichere Bedingungen vorliegen.
Schalttafel: Das Bedienfeld ist die Schnittstelle für den Bediener, über die Befehle eingegeben, Parameter angepasst und CNC-Bearbeitungsvorgänge überwacht werden.
Messtaster: Ein Messtaster ist ein Präzisionsmessgerät, das zur automatischen Werkstückeinrichtung und zur prozessbegleitenden Qualitätskontrolle eingesetzt wird.
Drehtisch: Der Drehtisch ermöglicht eine indexierte oder kontinuierliche Drehbewegung des Werkstücks und erweitert so die Bearbeitungsmöglichkeiten.
Zapfen: Trunnion ist ein zweiachsiges Drehsystem, das die 5-Achs-Bearbeitung innerhalb der erweiterten Setups des CNC-Bearbeitungsglossars unterstützt.
Wegüberdachung: Die Führungsbahnabdeckung schützt die Führungsbahnen und beweglichen Teile vor Spänen und dem Eindringen von Kühlmittel.
Gegengewichtssystem: Das Gegengewichtssystem gleicht das Gewicht der Komponenten der Vertikalachse aus, um die Servobelastung zu reduzieren.
Kühlsystem: Das Kühlsystem reguliert die Temperatur von Spindel und Motor, um die Maßstabilität zu gewährleisten.
Netzteil: Das Netzteil verteilt elektrische Energie an Maschinenkomponenten und Steuerungssysteme.
Schmiersystem: Das Schmiersystem versorgt bewegliche Bauteile mit Öl oder Fett, um den Verschleiß zu reduzieren und die Lebensdauer zu verlängern.
Fundamentbolzen: Fundamentbolzen verankern die CNC-Maschine im Werkstattboden und gewährleisten so die Vibrationskontrolle und die strukturelle Stabilität.
Schwingungsdämpfende Struktur: Die Schwingungsdämpfungsstruktur minimiert Resonanz und Rattern bei der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung.
Thermisches Kompensationssystem: Das thermische Kompensationssystem passt die Positionierungsparameter an, um temperaturbedingte Dimensionsabweichungen auszugleichen.
Spindellager: Spindellager ermöglichen hohe Rotationsgeschwindigkeiten bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der radialen und axialen Präzision.
Werkzeugspannmechanismus: Der Werkzeugspannmechanismus sichert die Schneidwerkzeuge während der Bearbeitungsvorgänge im Spindelkegel.
Achsantriebssystem: Das Achsenantriebssystem integriert Servomotor, Kugelgewindetrieb und Rückkopplungskomponenten, um eine kontrollierte lineare Bewegung zu erzeugen.
Schaltschrank: Der Schaltschrank beherbergt die Steuerungselektronik und schützt sie vor Staub, Feuchtigkeit und elektromagnetischen Störungen.
Kühlventilatorsystem: Das Kühlventilatorsystem sorgt für eine stabile Temperatur im Inneren des Schaltschranks.
Notabschaltung der Stromversorgung: Die Notabschaltung unterbricht die Stromversorgung sofort bei kritischen Störungszuständen.
Glossar der CNC-Schneidwerkzeuge
Die Begriffe im Glossar für CNC-Schneidwerkzeuge beschreiben die Werkzeuge, Werkzeugmaterialien, Beschichtungen, Geometrien und Verschleißmechanismen, die in modernen Bearbeitungsprozessen eingesetzt werden. Diese Begriffe sind unerlässlich für die Optimierung von Werkzeugstandzeit, Schnittleistung, Oberflächengüte und Produktionseffizienz.
Schneidewerkzeug: Das Schneidwerkzeug ist das Gerät, das Material durch Scherung von einem Werkstück abträgt. In der Terminologie des CNC-Bearbeitungsglossars beeinflusst die Werkzeugwahl die Bearbeitungsstabilität und Produktivität unmittelbar.
Schaftfräser: Der Schaftfräser ist ein rotierendes Schneidwerkzeug, das hauptsächlich verwendet wird in Mahlen Die Definitionen im Glossar der CNC-Bearbeitung klassifizieren Schaftfräser nach Schneidenzahl, Geometrie und Beschichtungsart.
Planfräser: Planfräser sind für die Bearbeitung großer, ebener Flächen konzipiert. In Anwendungen des CNC-Bearbeitungsglossars werden Planfräser häufig mit Wendeschneidplatten ausgestattet.
Kugelkopf-Schaftfräser: Der Kugelkopffräser verfügt über eine halbkugelförmige Spitze, die zum Konturieren und zur 3D-Oberflächenbearbeitung eingesetzt wird.
Eckradius-Schaftfräser: Der Eckradius-Schaftfräser kombiniert eine flache Unterseite mit einer abgerundeten Schneide, um die Festigkeit zu verbessern und Ausbrüche zu reduzieren.
Fasenfräsmaschine: Die Fasenfräse wird verwendet, um abgeschrägte Kanten zu erzeugen und scharfe Ecken bei den Endbearbeitungsvorgängen im CNC-Bearbeitungsglossar abzurunden.
Bohrer: Ein Bohrer erzeugt zylindrische Löcher in Werkstoffen. CNC-Bearbeitungsglossar: Bohrwerkzeuge unterscheiden sich hinsichtlich Spitzenwinkel und Beschichtung.
Zentrierbohrer: Mit einem Zentrierbohrer wird ein erstes Führungsloch für die genaue Ausrichtung der Bohrung erstellt.
Punktbohrer: Vorbohren gewährleistet präzise Lochpositionierung vor Tiefbohrarbeiten.
Reibahle: Mit einer Reibahle werden vorgebohrte Löcher erweitert und auf präzise Durchmessertoleranzen nachbearbeitet.
Zapfhahn: Ein Gewindebohrer ist ein Schneidwerkzeug, das zur Herstellung von Innengewinden in vorgebohrten Löchern verwendet wird.
Fadenmühle: Gewindefräsmaschinen erzeugen Innen- oder Außengewinde mittels kreisförmiger Interpolation in der CNC-Bearbeitungsglossar-Programmierung.

Langweilige Bar: Mit dem Ausdrehstangenwerkzeug werden Innendurchmesser mit hoher Präzision vergrößert oder fertiggestellt.
Dreheinsatz: Ein Dreheinsatz ist eine austauschbare Schneide, die für Drehbearbeitungen auf einem Werkzeughalter montiert ist.
Nutwerkzeug: Ein Nutwerkzeug erzeugt schmale Schlitze oder Nuten in gedrehten Bauteilen.
Trennwerkzeug: Das Abstechwerkzeug trennt die fertigen Teile beim Drehen vom Stangenmaterial.
Muschelmühle: Die Shell-Fräse ist ein Stirnfräswerkzeug mit großem Durchmesser, das auf einer Spindel montiert ist.
Spaltsäge: Eine Schlitzsäge ist ein dünnes Kreissägeblatt, das zum Schneiden schmaler Schlitze verwendet wird.
Formular-Tool: Das Formwerkzeug erzeugt in einem einzigen Arbeitsgang spezifische Profile oder Konturen.
Indexierbarer Einfügcode: Der Wendeschneidplatteneinsatz ist eine austauschbare Schneide, die für mehrere Schneidflächen ausgelegt ist.
Vollhartmetallwerkzeug: Das Vollhartmetallwerkzeug besteht vollständig aus Hartmetall und zeichnet sich durch hohe Steifigkeit und Verschleißfestigkeit aus.
Werkzeug aus Schnellarbeitsstahl (HSS): HSS-Werkzeuge werden aus legiertem Stahl hergestellt und eignen sich für mittlere Schnittgeschwindigkeiten.
Hartmetallwerkzeug: Hartmetallwerkzeuge bieten im Vergleich zu HSS-Werkzeugen eine höhere Härte und Temperaturbeständigkeit.
Keramikwerkzeug: Das Keramikwerkzeug hält sehr hohen Schnitttemperaturen stand und wird für die Hartbearbeitung eingesetzt.
CBN-Werkzeug (kubisches Bornitrid): Das CBN-Werkzeug ist für die Bearbeitung gehärteter Stähle mit ausgezeichneter Verschleißfestigkeit konzipiert.
PCD-Werkzeug (Polykristalliner Diamant): Das PCD-Werkzeug wird zur Bearbeitung von Nichteisenmetallen und Verbundwerkstoffen eingesetzt.
Beschichtetes Werkzeug: Das beschichtete Werkzeug verfügt über eine dünne Schutzschicht zur Verbesserung der Verschleißfestigkeit und Hitzebeständigkeit.
PVD-Beschichtung: Die PVD-Beschichtung wird mittels physikalischer Gasphasenabscheidung aufgebracht, um die Härte des Werkzeugs zu erhöhen.
CVD-Beschichtung: Bei der CVD-Beschichtung wird die chemische Gasphasenabscheidung genutzt, um dickere, verschleißfeste Beschichtungen zu erzeugen.
Werkzeughalter: Der Werkzeughalter fixiert das Schneidwerkzeug im Spindelkegel.
Spannzange: Eine Spannzange ist eine Klemmvorrichtung, die zylindrische Werkzeuge sicher fixiert.
ER Collet: Die ER-Spannzange ist ein standardisiertes Spannsystem, das in CNC-Bearbeitungs-Glossar-Einrichtungen weit verbreitet ist.
BT-Werkzeughalter: Der BT-Werkzeughalter ist ein symmetrisches Kegelsystem, das häufig in Bearbeitungszentren eingesetzt wird.
HSK-Werkzeughalter: Der HSK-Werkzeughalter verfügt über eine Doppelkontakt-Kegelkonstruktion für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung.
Werkzeuglängenversatz: Der Werkzeuglängenversatz gleicht Unterschiede in der Werkzeugprojektionslänge aus.
Werkzeugdurchmesser-Offset: Der Werkzeugdurchmesser-Offset passt den programmierten Werkzeugweg an die tatsächliche Werkzeuggröße an.
Flöte: Die Spannut ist die spiralförmige Nut an einem Schneidwerkzeug, die die Späne abführt.
Helixwinkel: Der Steigungswinkel beeinflusst den Spanabtransport und die Schnittglätte.
Spanwinkel: Der Spanwinkel bestimmt die Schnittleistung und die Spanbildungseigenschaften.
Freiwinkel: Der Freiwinkel verhindert, dass das Werkzeug an der Werkstückoberfläche reibt.
Chip Breaker: Die Geometrie des Spanbrechers steuert die Spangröße und verhindert das Verheddern der Spans.
Werkzeugverschleiß: Werkzeugverschleiß beschreibt den allmählichen Verlust von Schneidkantenmaterial während der maschinellen Bearbeitung.
Flankenverschleiß: Durch die Reibung mit dem Werkstück entsteht an der Freifläche Flankenverschleiß.
Kraterverschleiß: Durch den Fluss von Spänen bei hohen Temperaturen bildet sich Kraterverschleiß an der Spanfläche.
Aufbauschneide (BUE): Als Aufbauschneide bezeichnet man die Materialanhaftung an der Schneidkante während der maschinellen Bearbeitung.
Standzeit: Die Werkzeugstandzeit bezeichnet die nutzbare Schnittdauer, bevor ein Austausch erforderlich ist.
Werkzeugfehler: Werkzeugversagen tritt ein, wenn die Schneide bricht oder ihre Wirksamkeit verliert.
Mikro-Werkzeug: Das Mikrowerkzeug wird zur Präzisionsbearbeitung kleinster Strukturen eingesetzt.
Schruppwerkzeug: Das Schruppwerkzeug entfernt schnell große Materialmengen.
Finishing-Werkzeug: Das Bearbeitungswerkzeug erzeugt die endgültigen Abmessungen und eine verbesserte Oberflächengüte.
Stufenbohrer: Mit dem Stufenbohrer lassen sich in einem Arbeitsgang mehrere Lochdurchmesser erzeugen.
Senkung: Durch das Aufbohren wird der obere Teil eines Lochs vergrößert, um eine Vertiefung mit flachem Boden zu erzeugen.
Versenken: Durch die Senkung entsteht eine konische Vertiefung für Flachkopfschrauben.
Werkzeugbalance: Die Werkzeugauswuchtung gewährleistet minimale Vibrationen bei hohen Rotationsgeschwindigkeiten.
Werkzeugrundlauf: Der Werkzeugrundlauf misst die Abweichung der Werkzeugrotation von der wahren Achsenausrichtung.
Werkzeugablenkung: Werkzeugdurchbiegung tritt auf, wenn Schnittkräfte eine Biegung des Werkzeugs verursachen.
Werkzeugeinsatz: Der Werkzeugeingriff definiert den Teil des Werkzeugs, der während des Schneidvorgangs mit dem Material in Kontakt steht.
Werkzeugwegstrategie: Die Werkzeugwegstrategie bestimmt, wie sich der Fräser bewegt, um Material effizient abzutragen.

Glossar der CNC-Bearbeitungsprozesse
Die Begriffe im Glossar der CNC-Bearbeitungsprozesse beschreiben die eigentlichen Schneidvorgänge und Fertigungsstrategien zur Materialbearbeitung. Sie definieren, wie Material abgetragen, Genauigkeit erzielt und die Effizienz in verschiedenen Bearbeitungsanwendungen optimiert wird.
Mahlen: Fräsen ist ein Bearbeitungsverfahren, bei dem ein rotierendes Schneidwerkzeug Material von einem stationären Werkstück abträgt. In der Terminologie des CNC-Bearbeitungsglossars umfasst das Fräsen Konturfräsen, Nutenfräsen und Oberflächenbearbeitung.
Drehen: Drehen ist ein Verfahren, bei dem sich das Werkstück dreht, während ein stationäres Schneidwerkzeug Material abträgt. CNC-Bearbeitungssysteme nutzen das Drehen häufig für zylindrische Teile.
Bohren: Beim Bohren werden mithilfe eines rotierenden Bohrers runde Löcher erzeugt. In Anwendungen der CNC-Bearbeitung hängt die Bohrgenauigkeit von der Vorschubgeschwindigkeit und der Spindeldrehzahl ab.
Langweilig: Durch Aufbohren werden vorhandene Löcher vergrößert oder verfeinert, um die Durchmessergenauigkeit und die Oberflächengüte zu verbessern.
Reiben: Das Aufreiben ist ein Endbearbeitungsverfahren, das vorgebohrte Löcher auf präzise Toleranz bringt.
Tippen: Durch Gewindeschneiden werden Innengewinde in vorgebohrten Löchern erzeugt.
Einfädeln: Durch Gewindeschneiden entstehen spiralförmige Rippen auf inneren oder äußeren Oberflächen.
Einstechen: Durch Nuten entstehen schmale Aussparungen oder Kanäle in einem Bauteil.
Ausrichtung: Beim Plandrehen entsteht eine ebene Fläche, die senkrecht zur Drehachse steht.
Schlitzen: Durch das Nuten erzeugen sich gerade oder gebogene Kanäle in einem Werkstück.
Einstecken: Beim Taschenverfahren wird Material innerhalb einer definierten Grenze entfernt, um Hohlräume zu erzeugen.
Profilerstellung: Durch die Profilierung wird eine definierte Kontur verfolgt, um komplexe Geometrien zu formen.
Konturierung: Durch Konturierung werden glatte 3D-Oberflächen mittels mehrachsiger Bewegung erzeugt.
Spiralfräsen: Beim Spiralfräsen werden Gewinde oder tiefe Bohrungen durch spiralförmige Werkzeugbewegung erzeugt.
Gleichlauffräsen: Beim Gleichlauffräsen wird die Drehung des Fräsers an die Vorschubrichtung angepasst, wodurch die Oberflächengüte verbessert wird.
Konventionelles Mahlen: Beim konventionellen Fräsen dreht sich der Fräser entgegengesetzt zur Vorschubrichtung.
Schruppen: Beim Schruppen werden mit hohen Vorschubgeschwindigkeiten schnell große Materialmengen abgetragen.
Vorschlichten: Die Vorbearbeitung bereitet die Oberfläche für den abschließenden Feinschliff vor.
Finishing: Durch die Endbearbeitung werden die endgültigen Abmessungen und die Oberflächenqualität erzielt.
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung: Die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung nutzt erhöhte Spindeldrehzahlen und optimierte Werkzeugwege, um die Produktivität zu steigern.
Adaptive Bearbeitung: Die adaptive Bearbeitung passt den Werkzeugweg an die Schnittbedingungen in Echtzeit an.
Trochoides Fräsen: Beim trochoidalen Fräsen werden kreisförmige Werkzeugbewegungen eingesetzt, um die Werkzeugbelastung und die Wärmeentwicklung zu reduzieren.
Tiefbohren: Beim Tieflochbohren wird der Bohrer periodisch zurückgezogen, um Späne abzuführen und die Wärmeentwicklung zu reduzieren.
Gewindeschneiden mit starrem Gewinde: Beim starren Gewindeschneiden wird die Spindeldrehung mit der Vorschubgeschwindigkeit synchronisiert, um präzise Gewinde zu erzeugen.
Tieflochbohren: Durch Tieflochbohrungen entstehen Löcher mit einem hohen Verhältnis von Tiefe zu Durchmesser.
Schweizer Drehen: Die Schweizer Drehtechnik ermöglicht die Präzisionsbearbeitung von Teilen mit kleinem Durchmesser dank des verschiebbaren Spindelstocks.
Angetriebene Werkzeuge: Angetriebene Werkzeuge ermöglichen Fräsbearbeitungen auf einer CNC-Drehmaschine.
Multitasking-Bearbeitung: Die Multitasking-Bearbeitung kombiniert Drehen und Fräsen in einer Aufspannung.
Hartdrehen: Hartdrehmaschinen härteten Werkstoffe als Alternative zum Schleifen.
Flachschleifen: Beim Flächenschleifen werden Schleifscheiben verwendet, um feine Oberflächen zu erzielen.
Rundschleifen: Durch das Rundschleifen werden Rundheit und Durchmessergenauigkeit verbessert.
Spitzenloses Schleifen: Beim spitzenlosen Schleifen wird Material ohne herkömmliche Zentrierspitzen abgetragen.
Drahterodieren: Beim Drahterodieren werden leitfähige Materialien mithilfe von elektrisch geladenem Draht geschnitten.
Senkerodieren: Beim Senkerodieren werden mithilfe geformter Elektroden Hohlräume erzeugt.
Bearbeitung elektrischer Entladungen (EDM): EDM entfernt Material durch Funkenerosion.
Stoßen: Beim Räumen wird mit einem gezahnten Werkzeug Material in einem einzigen Arbeitsgang abgetragen.
Schatz: Durch Honen werden die Oberflächengüte und die Geometrie im Inneren verbessert.

Läppen: Durch Läppen lassen sich extrem feine Oberflächen und enge Toleranzen erzielen.
Brünieren: Durch Polieren wird die Oberflächenbeschaffenheit durch plastische Verformung und nicht durch Materialabtrag verbessert.
Anfasen: Durch das Abschrägen entstehen abgewinkelte Kanten, um scharfe Ecken zu beseitigen.
Entgraten: Durch das Entgraten werden scharfe Kanten oder Grate nach der Bearbeitung entfernt.
Gravur: Durch Gravuren entstehen feine Oberflächenmarkierungen oder Texte.
Rändelung: Durch das Rändeln entstehen gemusterte Oberflächenstrukturen auf zylindrischen Flächen.
Interpolationsbearbeitung: Die Interpolationsbearbeitung kombiniert Achsenbewegungen, um Bögen oder komplexe Kurven zu erzeugen.
Stufenfräsen: Stufenfräsmaschinen bearbeiten Oberflächen in schrittweisen Tiefengängen.
Rampenfräsen: Beim Rampenfräsen wird das Werkzeug während des Schneidvorgangs schrittweise in das Material abgesenkt.
Tauchfräsen: Beim Eintauchfräsen wird Material vertikal mit kontrollierter Tiefe abgetragen.
Rückwärtsbohren: Beim Rückbohren werden die Lochdurchmesser von der Rückseite eines Bauteils aus vergrößert.
Gewinderollen: Beim Gewindewalzen werden Gewinde durch plastische Verformung und nicht durch Schneiden geformt.
Mikrobearbeitung: Die Mikrobearbeitung erzeugt extrem kleine Präzisionsstrukturen.
Serienbearbeitung: Die Serienbearbeitung erzeugt Teile in kontrollierten Produktionsmengen.
Prototypenbearbeitung: Die Prototypenbearbeitung konzentriert sich auf die Einzel- oder Kleinserienfertigung zur Validierung des Designs.
Produktionsbearbeitung: Bei der Serienfertigung liegt der Fokus auf Effizienz und Wiederholgenauigkeit für eine hohe Produktionsmenge.
Glossar zu CNC-Präzision und -Toleranz
Die Begriffe im Glossar für CNC-Präzision und -Toleranz definieren Maßkontrolle, geometrische Genauigkeit, Messnormen und Prüfmethoden, die in der modernen Fertigung Anwendung finden. Diese Begriffe sind entscheidend für die Austauschbarkeit von Teilen, die Zuverlässigkeit der Montage und eine gleichbleibende Produktionsqualität.
Toleranz: Die Toleranz definiert die zulässige Abweichung einer bestimmten Abmessung. In der Terminologie des CNC-Bearbeitungsglossars bestimmt die Toleranz direkt die Bearbeitungsgenauigkeit und die Kosten.
Dimensionale Genauigkeit: Die Maßgenauigkeit beschreibt, wie genau ein bearbeitetes Teil den vorgegebenen Abmessungen entspricht.
Wiederholbarkeit: Die Wiederholgenauigkeit misst die Fähigkeit einer CNC-Maschine, über mehrere Zyklen hinweg identische Ergebnisse zu erzielen.
Positionsgenauigkeit: Die Positionsgenauigkeit gibt an, wie präzise sich eine Maschine zu einer programmierten Koordinate bewegen kann.
Auflösung: Die Auflösung bezeichnet die kleinste Bewegungsschrittweite, die ein CNC-System erkennen oder steuern kann.
Rückschlag: Rückschlag ist eine unerwünschte Bewegung, die durch mechanisches Spiel in Antriebssystemen verursacht wird und die Positioniergenauigkeit beeinträchtigt (Glossar der CNC-Bearbeitung).
Bilaterale Toleranz: Die beidseitige Toleranz ermöglicht Dimensionsabweichungen sowohl in positiver als auch in negativer Richtung.
Einseitige Toleranz: Die einseitige Toleranz erlaubt Abweichungen von der Nenngröße nur in einer Richtung.
Grenzabmessung: Die Grenzabmessung definiert die maximal und minimal zulässige Größe für ein Merkmal.
Allowance: Das Toleranzmaß ist die beabsichtigte Abweichung zwischen den zusammenpassenden Teilen, um die gewünschte Passung zu erreichen.
Spielpassung: Die Passung mit Spielraum gewährleistet einen ausreichenden Abstand zwischen den zusammenpassenden Bauteilen für eine einfache Montage.
Presspassung: Durch Presspassung entsteht eine feste Verbindung, die Kraftaufwand oder thermische Verfahren erfordert.
Übergangspassform: Die Übergangspassung kann entweder zu geringfügigem Spiel oder zu Behinderungen führen.
Presspassung: Presspassungen erfordern eine kontrollierte Krafteinwirkung zum Zusammenfügen der Bauteile.
Slip-Passform: Die Steckpassung ermöglicht eine einfache Montage ohne übermäßiges Spiel.
Oberflächenfinish: Die Oberflächenbeschaffenheit beschreibt die Texturqualität einer bearbeiteten Oberfläche.
Reibungskoeffizient (Ra): Ra stellt den arithmetischen Mittelwert der Oberflächenabweichungen dar und ist ein zentraler Parameter im Glossar der CNC-Bearbeitung.
Oberflächenrauheit (Rz): Rz misst die durchschnittliche Differenz zwischen Gipfel und Tal über die gesamte Abtastlänge.
Welligkeit: Welligkeit bezeichnet großflächigere Oberflächenunregelmäßigkeiten, die über die Rauheit hinausgehen.
Ebenheit: Die Ebenheit definiert, wie genau eine Oberfläche einer perfekten Ebene entspricht.
Parallelität: Parallelität bestimmt den Abstand zwischen zwei parallelen Flächen.
Rechtwinkligkeit: Die Rechtwinkligkeit gewährleistet, dass sich zwei Flächen in einem 90-Grad-Winkel treffen.
Konzentrizität: Die Konzentrizität beschreibt, wie genau zwei kreisförmige Objekte denselben Mittelpunkt haben.
Zirkularität (Rundheit): Die Zirkularität misst die Abweichung von einem perfekten Kreis.
Zylindrizität: Die Zylindrizität bestimmt die Gleichmäßigkeit eines zylindrischen Merkmals.
Auslaufen: Der Rundlauf misst die Abweichung einer rotierenden Oberfläche von ihrer Achse.
Gesamtrundlauf: Der Gesamtrundlauf bewertet die kumulative Abweichung über die gesamte rotierende Oberfläche.
Wahre Position: Die wahre Position definiert die zulässige Abweichung eines Merkmals von seiner theoretisch exakten Position.
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Profiltoleranz: Die Profiltoleranz bestimmt die Form komplexer Oberflächen.
Datum: Ein Bezugspunkt ist ein Referenzpunkt, eine Linie oder eine Ebene, die zur Messung verwendet wird.
Bezugssystem: Das Datum-Referenzsystem legt ein Koordinatensystem für die geometrische Kontrolle fest.
Feature Control Frame: Der Form- und Lagetoleranzrahmen ist der symbolische Rahmen, der die Anforderungen an die geometrische Produktspezifikation und -technik (GD&T) definiert.
Geometrische Bemaßung und Toleranzen (GD&T): GD&T ist eine symbolische Sprache, die die Geometrie von Bauteilen und die Toleranzanforderungen in den Normen des CNC-Bearbeitungsglossars definiert.
Toleranzstapelung: Die Toleranzkettenanalyse untersucht die kumulative Maßabweichung in Baugruppen.
Spur: Ein Messgerät ist ein Gerät zur Überprüfung der Maßhaltigkeit.
Zündkerzenlehre: Die Lehre dient zur Überprüfung der Innendurchmesser von Bohrungen.
Ringstärke: Mit einer Ringlehre werden Außendurchmesser geprüft.
Messschieber: Mit einem Messschieber werden äußere, innere und Tiefenabmessungen gemessen.
Mikrometer: Das Mikrometer ermöglicht hochpräzise Messungen kleiner Abmessungen.
Höhenmesser: Ein Höhenmessgerät misst vertikale Abmessungen auf einer Messplatte.
Messuhr: Die Messuhr erkennt kleine Maßabweichungen.
Oberflächenplatte: Die Messplatte dient als ebene Bezugsfläche für die Inspektion.
CMM (Koordinatenmessgerät): Koordinatenmessgeräte (KMG) verwenden Tastsysteme, um komplexe Geometrien präzise zu messen.
Lasermesssystem: Das Lasermesssystem führt eine berührungslose Dimensionsprüfung durch.
Optischer Komparator: Ein optischer Komparator vergrößert die Teileprofile zur visuellen Inspektion.
Erstmusterprüfung (FAI): Die Erstmusterprüfung bestätigt, dass die ersten Produktionsteile den Spezifikationen entsprechen.
Statistische Prozesskontrolle (SPC): SPC überwacht Fertigungsabweichungen mithilfe statistischer Methoden.
Prozessfähigkeit (Cp, Cpk): Die Prozessfähigkeit bewertet, wie gut ein Prozess die Toleranzanforderungen erfüllt.
Kontrollkarte: Die Kontrollkarte dient der Überwachung der Prozessstabilität im Zeitverlauf.
Inspektionsbericht: Der Inspektionsbericht dokumentiert die Messergebnisse und den Konformitätsstatus.
Nichtkonformität: Abweichungen kennzeichnen Teile, die die Spezifikationen nicht erfüllen.
Nacharbeit: Nacharbeit bezeichnet die Korrekturbearbeitung, um ein Bauteil innerhalb der Toleranzgrenzen zu bringen.
Schrott: Als Schrott bezeichnet man Teile, die wirtschaftlich nicht repariert werden können.
Kalibrierung: Die Kalibrierung gewährleistet, dass Messgeräte die Genauigkeitsstandards einhalten.
Messungsungenauigkeit; Messungsunsicherheit; Messunsicherheit: Die Messunsicherheit quantifiziert mögliche Abweichungen bei den Inspektionsergebnissen.
Fazit
Ein umfassendes Glossar zur CNC-Bearbeitung schafft eine klare und standardisierte Fachsprache für die moderne Fertigung. Durch die Definition zentraler Bearbeitungskonzepte, Werkzeugsysteme, Prozesse und Präzisionsanforderungen unterstützt dieses Glossar die präzise Kommunikation, die gesteigerte Produktionseffizienz und die gleichbleibende Qualitätskontrolle. Die Beherrschung der Begriffe dieses Glossars ermöglicht es Ingenieuren und Herstellern, die Bearbeitungsleistung zu optimieren und zuverlässige Ergebnisse in der Industrie zu erzielen.





